{"id":561,"date":"2024-10-21T13:52:15","date_gmt":"2024-10-21T12:52:15","guid":{"rendered":"https:\/\/dachbodenschaetze.de\/?p=561"},"modified":"2024-10-21T13:52:15","modified_gmt":"2024-10-21T12:52:15","slug":"es-wird-mein-bestreben-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dachbodenschaetze.de\/?p=561","title":{"rendered":"&#8222;Es wird mein Bestreben sein \u2026&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Ver\u00f6ffentlichung mehr oder minder bombastischer Unternehmensziele scheint vielen ein typisch modernes Ph\u00e4nomen zu sein, und wird gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig mit den Hochglanzbrosch\u00fcren gro\u00dfer Unternehmen und ihren digitalen Pendants verbunden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Rahmen<\/h4>\n\n\n\n<p>Ungeachtet dessen formulierten die Gr\u00fcnder*innen kleiner Handwerks- und Einzelhandelsbetriebe schon in den 1920er Jahren eifrig und in oft formelhaften Phrasen ihre guten Absichten und ver\u00f6ffentlichten sie in der Lokalpresse. Als Beispiel m\u00f6ge das damalige Industriedorf Emsdetten dienen, dessen Bev\u00f6lkerung in den 1920er Jahren von 12.000 auf 16.000 Einwohner anwuchs. Dominiert wurde die lokale Wirtschaft von der Textilindustrie, die bis zu 4000 Frauen und M\u00e4nner besch\u00e4ftigte, aber wenig Aufstiegschancen bot. Die Perspektive f\u00fcr kleinere landwirtschaftliche Betriebe war zunehmend unbefriedigend. Die Bereitschaft, sich im Einzelhandel oder Handwerk selbstst\u00e4ndig zu machen, war dementsprechend hoch. Eine Erhebung im Jahre 1927 z\u00e4hlte 534 Selbst\u00e4ndige. Lassen wir die Industrie dabei au\u00dfer acht, kamen auf jeden der verbleibenden 511 Chefs im Schnitt 1,8 Besch\u00e4ftigte und 0,4 Lehrlinge, eine durchaus \u00fcberschaubare Gr\u00f6\u00dfe. Allerdings ist zu ber\u00fccksichtigen, dass vor allem weibliche mithelfende Familienangeh\u00f6rige h\u00e4ufig nicht statistisch miterfasst wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Quelle f\u00fcr die Selbstdarstellung dieser Kleingr\u00fcnder ist die \u00f6rtliche Lokalzeitung, die \u201eEmsdettener Volkszeitung\u201c auf deren Anzeigenseiten \u201eden geehrten Bewohnern von Emsdetten und Umgegend\u201c (!) neue Leistungen in Aussicht gestellt wurden. Nicht in allen F\u00e4llen handelte es sich um Neugr\u00fcndungen im engeren Sinne. Mit aufgenommen wurden auch Betriebsver\u00e4nderungen etwa durch Generationenwechsel, Umzug oder inhaltliche Neuorientierung. Trotzdem werde ich im Folgenden in der Regel von Gr\u00fcnder*innen sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Natur der Quelle f\u00fchrt auch gewisse Limitierungen mit sich: Einerseits bleibt es nat\u00fcrlich ungewi\u00df, ob alle Gr\u00fcnder*innen die Lokalpresse genutzt haben, um die potentielle Kundschaft von der Gr\u00fcndung in Kenntnis zu setzen oder ob sie andere Wege nutzten.. Schwerwiegender ist jedoch der Punkt, dass wir aus dem Quellentyp keine Information ziehen k\u00f6nnen, ob den angepriesenen Unternehmen eine l\u00e4ngere Existenz beschieden war. Der dramatische R\u00fcckgang der Zahlen f\u00fcr das Jahr 1932 hat nur teilweise mit der Weltwirtschaftskrise zu tun; ich konnte den Jahrgang nur in Ans\u00e4tzen auswerten. Der Balken ist hier nur aufgenommen, weil ich die wenigen Beispiele aus diesem Jahr mit ausgewertet habe.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Trends<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"788\" height=\"430\" src=\"https:\/\/dachbodenschaetze.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/image.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-562\" srcset=\"https:\/\/dachbodenschaetze.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/image.png 788w, https:\/\/dachbodenschaetze.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/image-300x164.png 300w, https:\/\/dachbodenschaetze.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/image-768x419.png 768w\" sizes=\"(max-width: 788px) 100vw, 788px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Werfen wir einen Blick auf die Entwicklung der Fallzahlen: Es lassen sich also selbst in diesem zeitlich begrenzten Raum durchaus Gr\u00fcndungskonjunkturen ausmachen. Bei einem Durchschnitt von 11,7 angezeigten Gr\u00fcndungen, \u00dcbernahmen und substanziellen Erweiterungen im Jahr sind die Zahlen f\u00fcr die schwierige erste Nachkriegszeit recht beachtlich. 1919 gab es unmittelbare Nachkriegseffekte durch den Zwang, sich neu zu orientieren. Daraus erkl\u00e4rt sich auch die leichte Abschw\u00e4chung 1920. 1921 bereits erreichte die Entwicklung ihren absoluten H\u00f6hepunkt. Die Menschen f\u00fchlten sich optimistisch, nachdem sie die N\u00f6te von Kriegs-und Nachkriegszeit \u00fcberstanden hatten Der mit Kriegsausbruch eingesetzte W\u00e4hrungsverfall hatte viel Geld ins System gesp\u00fclt. Gleichzeitig hatte der Krieg selbst viele damit nicht unmittelbar zusammenh\u00e4ngende Projekte auf Eis gelegt, von denen einige nun nachgeholt wurden. Als die Inflation im Laufe des Jahres 1922 an Fahrt gewann, wirkte es wie ein Schock auf potentielle Gr\u00fcnder*innen. Umso bemerkenswerter f\u00e4llt auf, dass bereits 1923, im Jahr der Hyperinflation, der Trend sich wieder umkehrte. M\u00f6glicherweise sind die Gr\u00fcndungen dieses Jahres Teil der Flucht in die Sachwerte, wie auch der gerade im l\u00e4ndlichen Raum intensive Tauschhandel mit Naturalien. Erst mit der kurzen Konjunkturkrise 1926 nahm der Aufw\u00e4rtstrend ein Ende, doch bis 1928 blieb die Gr\u00fcndungsaktivit\u00e4t konstant hoch. 1929 ist dann bereits ein sp\u00fcrbarer R\u00fcckgang zu verzeichnen \u2013 bereits vor dem B\u00f6rsencrash hatte die Konjunktur hier nachgelassen. Die erstaunlich zahlreichen Annoncen aus 1931 umfassen wenig \u201erichtige\u201c Neugr\u00fcndungen, sondern mehr Besitzwechsel von Gesch\u00e4ften, Umbauten und Modernisierungen. 1932 ist endlich auch dieses Potential ersch\u00f6pft, eine genauere Analyse dieses Jahrganges steht aber noch aus.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Beipiele<\/h4>\n\n\n\n<p>Anzeigen, die 1919 nur die Wiederer\u00f6ffnung eines kriegsbedingt geschlossenen Gesch\u00e4ftes bekannt geben, habe ich nicht aufgenommen, da sie in der Regel keine weiteren Informationen preisgeben. Als Beispiel f\u00fcr diesen Typus m\u00f6ge folgende Anzeige vom 1. Februar 1919 dienen: \u201eGesch\u00e4fts-Empfehlung. Aus dem Heeresdienst entlassen. Maler- u. Anstreichergesch\u00e4ft wieder aufgenommen. Um geneigten Zuspruch bittet Bernard Kies, Maler und Anstreicher.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichsam als Musterbeispiel f\u00fcr den im folgenden gemeinten Anzeigentypus m\u00f6ge hier eine Ank\u00fcndigung vom 31. Mai des selben Jahres stehen:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDen geehrten Bewohnern von Emsdetten und Umgegend zur gefl Kenntnis, dass ich mit dem heutigen Tage in meinem elterlichen Hause, Frauenstra\u00dfe 32, eine Damenschneiderei (Anfertigung von Kost\u00fcmen, M\u00e4ntel, Blusen, Damen- und Kinderkleidern) er\u00f6ffnet habe und bitte um geneigten Zuspruch. Mein Bestreben wird sein, meine Kundschaft prompt und reell zu bedienen. Emsdetten, 30. Mai 1919. Hochachtend Rosa Kock.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Rosa Kock geh\u00f6rte zu den 15,2 % Frauen, die Gr\u00fcndungsannoncen aufgeben, gegen\u00fcber 79,3% M\u00e4nnern und 5,5 % Gesellschaften verschiedener Art.<\/p>\n\n\n\n<p>Was machte Rosa Kocks Text zu einer idealtypischen Anzeige? Zum einen der Sprachduktus, der an formelle Briefe jener Zeit angelehnt ist. Der Zweck des Unternehmens geht scheinbar in einem Endlossatz unter, wird aber meist durch eine Einr\u00fcckung und vergr\u00f6\u00dferte Drucktype dem Leser kenntlich gemacht. Abbildungen von Produkten, wie sie st\u00e4dtische Kaufh\u00e4user Mitte der 1920er Jahre regelm\u00e4\u00dfig benutzten, sind un\u00fcblich, allenfalls Kleingrafiken, wie sie offenbar die Zeitungsdruckerei als Standardangebot vorhielt und die in verschiedenen Zusammenh\u00e4ngen immer wieder auftauchen: etwa eine Tanne oder ein Nikolaus um die Weihnachtszeit, eine Hand mit vorgerecktem Zeigefinger. Die weitaus meisten Anzeigen dieses Typs kommen aber ohne grafische Elemente aus.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die guten Absichten<\/h4>\n\n\n\n<p>Worin lag nun das Bestreben der Unternehmer\/innen? Die meisten wollten gute Produkte bzw. guten Service bei m\u00f6glichst niedrigen Preisen bieten. Im Kern nicht sehr originell, aber gelegentlich mit interessanten Schwerpunkten und\/oder Begr\u00fcndungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem gibt es auch Verschiebungen im Laufe der Jahre: In der Nachkriegszeit ging es gerade im Handel viel um die Qualit\u00e4t der zur Verf\u00fcgung stehenden Ware, nicht selbstverst\u00e4ndlich in der Umstellung von Kriegs-auf Friedenswirtschaft und den vielen Unterbrechungen in Produktion und Logistik: So wirbt ein neuer Lebensmittelhandel 1919 mit \u201eWaren in bekannter G\u00fcte und Qualit\u00e4t\u201c und ein Tabakgesch\u00e4ft im gleichen Jahr mit \u201eechten Tabakwaren, kein Ersatz\u201c.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Argument trat aber schnell in den Hintergrund. Im Bereich Service r\u00fccken die Annoncen nun das Thema \u201eZeit\u201c, also die schnelle und vor allem p\u00fcnktliche Erledigung der Auftr\u00e4ge, auff\u00e4llig in den Vordergrund. Von 31 F\u00e4llen, in denen das Wort \u201eBedienung\u201c vorkommt, bringen es 21 im in Form der Floskel \u201eprompte Bedienung\u201c. Hier schien offenbar bei den etablierten Unternehmen etwas im Argen zu liegen, zumindest in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung. H\u00e4ufig erweiterte sich der Vorsatz in der Phrase \u201eprompte und reelle Bedienung\u201c, mit einigen semantisch \u00e4hnlichen Varianten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eReell\u201c ist ein Schl\u00fcsselwort der damaligen Werbesprache Wir finden es nicht nur bei Service-bezogenen Versprechungen, sondern auch bei den Aussagen zu Qualit\u00e4t und Preis.\u00a0 Viele Menschen reagierten mit starker Verunsicherung auf die Krisen und Ver\u00e4nderungen in der weiteren Welt, nicht zuletzt auch auf Betr\u00fcgereien in der kommerziellen Welt. Die Erfahrung mit kriegsbedingten Ersatzprodukten und dem W\u00e4hrungsverfall taten ein \u00fcbriges. Das Echte und Zuverl\u00e4ssige hatte zumindest verbal Konjunktur.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"792\" height=\"542\" src=\"https:\/\/dachbodenschaetze.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/image-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-563\" srcset=\"https:\/\/dachbodenschaetze.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/image-1.png 792w, https:\/\/dachbodenschaetze.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/image-1-300x205.png 300w, https:\/\/dachbodenschaetze.de\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/image-1-768x526.png 768w\" sizes=\"(max-width: 792px) 100vw, 792px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Gliedern wir die Versprechungen der \u00dcbersicht halber in einige Hauptkategorien. Es ist wenig \u00fcberraschend, dass Preise im Handel eine gr\u00f6\u00dfere Rolle spielen als im Handwerk. Ungeachtet der Tatsache, dass Werbeversprechungen auch damals nicht immer zu trauen war, fasst das das Preisargument potentiell durchaus verschiedene Marktstrategien zusammen: Denn es macht einen Unterschied, ob der Inserent \u201ebilligste Berechnung\u201c oder \u201egewerbs\u00fcbliche Preise\u201c in Aussicht stellte. Wo Angaben zum Bereich Qualit\u00e4t vorlagen, wo konkrete Produkte benannt werden, sind weitere Aufschl\u00fcsse \u00fcber die Ausrichtung des eines Unternehmens denkbar. Ein Schneider, der Ratenzahlung anbietet, hatte vermutlich eine andere Klientel im Blick als der Spezialist f\u00fcr Abendgarderobe.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Handwerk versuchte sich vor allem in den Bereichen Qualit\u00e4t und Service zu profilieren, in einer Zeit naheliegend, als auch im l\u00e4ndlichen Raum eine immer gr\u00f6\u00dfere Auswahl an Fabrikware erh\u00e4ltlich war. Die Damen-Ma\u00dfschneiderei warb deshalb mit \u201etadellosem Sitz\u201c der von ihr gefertigten Kleidung und begegnet damit einem m\u00f6glichen Risiko bei Konfektionsware, ein Metzger bot Hausschlachtungen an.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter der Rubrik \u201eanderes\u201c finden sich vor allem Hinweise auf Erfahrung (des Betriebes, des Inhabers, eines eingestellten Spezialisten). Letzteres traf etwa bei dem Friseur zu, der 1928 eine \u201eerstklassige Kraft\u201c zum Schneiden von Bubik\u00f6pfen einstellte. Teilweise sind diese \u201eanderen\u201c Werbeargumente auch Hinweise auf Spezialisierungen oder auf neu angeschaffte Ger\u00e4te oder Maschinen, von denen sich die Inhaber\/innen einen Vorteil f\u00fcr die Kundschaft versprechen. Das blieb aber die Ausnahme.&nbsp; Bei Handelsgesch\u00e4ften kann es auch um die Breite des Sortiments, besondere Lieferanten oder besonders modische Ware gehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein drittes wichtiges Argument vieler Gr\u00fcnder*innen klingt auch bereits in der Anzeige von Rosa Kock an: die Heimatverbundenheit. Dass so viele Jungunternehmer\/innen ihr Gesch\u00e4ft \u201eim elterlichen Hause\u201c gr\u00fcndeten, war wohl zumeist eine Frage des (fehlenden) Geldes, auch eines Mangels an zur Verf\u00fcgung stehenden Immobilen. Gleichzeitig sollte es Vertrauen bei potentiellen Kunden schaffen. Eine Variante bot der Anstreicher Clemens Beuntker, der von Anfang an ein eigenes Gesch\u00e4ftslokal hatte, dessen Eltern aber zus\u00e4tzlich Auftr\u00e4ge annahmen, und damit seine Reichweite vergr\u00f6\u00dferten. In abgestufter Form gilt es auch f\u00fcr diejenigen, die \u201eein eingef\u00fchrtes Gesch\u00e4ft\u201c \u00fcbernahmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir w\u00fc\u00dften nichts von nach au\u00dfen getragenen Zielsetzungen dieser Gr\u00fcnder*innen, h\u00e4tten sie nicht Inserate in der Lokalzeitung geschaltet. Daneben mag es andere gegeben haben, die sich auf Mundpropaganda verlie\u00dfen, auf Handzettel oder auf Plakate an ihren H\u00e4usern selbst. Gleichzeitig zeigt nicht nur die oft benutzte Phrase vom elterlichen Hause, dass die Inserent*innen implizit von einer Leserschaft ausgehen, sie sie und ihre Verh\u00e4ltnisse kennt. Der M\u00fcller, der 1926 die \u201eHilfe meiner beiden S\u00f6hne\u201c als Werbeargument nutzte, l\u00e4sst dem unkundigen Leser Raum zur Spekulation: Bewirkte die Hilfe einfach, dass die M\u00fchle schneller mehr Auftr\u00e4ge abwickeln kann? Ist der Alte nicht mehr so t\u00fcchtig, so dass sich dahinter ein Qualit\u00e4tsversprechen verbirgt? Oder signalisiert der M\u00fcller m\u00f6glichen \u00dcbernahme-Interessenten, dass die Betriebsnachfolge innerfamili\u00e4r geregelt w\u00fcrde? Der ortskundige Emsdettener des Jahres 1926 h\u00e4tte es wohl zu beantworten gewu\u00dft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ver\u00f6ffentlichung mehr oder minder bombastischer Unternehmensziele scheint vielen ein typisch modernes Ph\u00e4nomen zu sein, und wird gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig mit den Hochglanzbrosch\u00fcren gro\u00dfer Unternehmen und ihren digitalen Pendants verbunden.&nbsp; Der Rahmen Ungeachtet dessen formulierten die Gr\u00fcnder*innen kleiner Handwerks- und Einzelhandelsbetriebe schon in den 1920er Jahren eifrig und in oft formelhaften Phrasen ihre guten Absichten und ver\u00f6ffentlichten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":564,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"iawp_total_views":5,"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[11,8,24],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dachbodenschaetze.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/561"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dachbodenschaetze.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dachbodenschaetze.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dachbodenschaetze.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dachbodenschaetze.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=561"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dachbodenschaetze.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/561\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":565,"href":"https:\/\/dachbodenschaetze.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/561\/revisions\/565"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dachbodenschaetze.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/564"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dachbodenschaetze.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=561"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dachbodenschaetze.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=561"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dachbodenschaetze.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=561"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}